#27 – Die Qual der Wahl

looking down from walhalla, © Monika Andrae

looking down from walhalla, © Monika Andrae

Das Thema dieser 27.  Folge, geht auf eine Mail von Thomas zurück. Er hat darin ein paar Fragen formuliert auf denen ich heute ein bisschen “herumdenke”.

  • Welche Bilder kommen in den Papierkorb und welche sind “Highlights” für das Archiv oder für eine Mappe?
  • Wieviel Distanz brauche ich zu meinen Bildern – und woher bekomme ich die?
  • Wie holt  Kritik von außen ein und wie geht man damit um?
  • Wie findet man trotzdem seinen eigenständigen Stil?
  • Welche Rolle spielt die endgültige Darstellung des Fotos?
  • Ist ein gutes Bild für die Website anders als ein gutes Bild für eine (großformatige) Ausstellung?

Außerdem löse ich die letzte Aufgabe auf – hier sind  die Bilder zum Eisernen Fotografen Nr. 7:

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6 comments

  • crozefeet

    Gilt auch für diese Folge, denke ich. 😉

    Motivklingel = Motivationsklingel und diese Folge hat wieder diese Wirkung. Da die Aufgaben mich einen noch stärkeren Schub geben, vermisse ich die natürlich ein bisschen. Aber auch ohne Aufgaben freue ich mich auf jede Folge. Vielen Dank!

  • Thomas

    Endlich komme ich dazu, “meine” MMK-Folge zu kommentieren;-) Nochmal vielen Dank fürs Aufgreifen des Themas.
    Interessant fand ich, dass Du eine Ausstellung als höchstes Ziel ansiehst. Ich bin eigentlich schon “zufrieden”, wenn ich an einem fertig bearbeiteten Foto meine eigene Idee realisiert sehe, selbst wenn das Bild in anderen Aspekten nicht präsentationsreif ist oder mit größerem technischem Aufwand besser zu realisieren wäre. Ob sich das mit der Sichtweise anderer Menschen deckt ist mir momentan noch zu sehr von der Präsentationsform abhängig – ein riesiges, brilliant abgezogenes Bild in einem schönen Rahmen und einer tollen Umgebung wirkt natürlich beeindruckender als ein 10×15-Abzug oder ein 500px breites Bild auf einer Website. Deswegen habe ich Zweifel daran, ob die Präsentation im Web der richtige Weg zu Fotos ist, die sich erst bei längerer Betrachtung oder differenzierterer Wahrnehmung erschliessen (s.a. http://bit.ly/aL3fEz). Schon früher bei der analogen Fotografie hat mich nur die Fotografie auf Dias interessiert, weil der Betrachter in einer Diashow zur konzentrierten Betrachtung “gezwungen” wird. Es ist also auch der Betrachter, der seine Komfortzone verlassen und sich auf ein Bild einlassen muss – den Respekt muss man sich als Fotograf erstmal erarbeiten.

  • atzpopatz

    hallo monit!
    danke für die halbe stunde information. schön das es anderen fotografen genau so geht. ich dacht schon, ich bin allein auf weitem flur. in vielen deiner persönlichen empfindungen, hab ich mein feeling und die heramgehensweise, sehr deutlich wiedererkannt. 🙂

    weiter so, ich hör mal wieder rein…..

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