#11 – Aus dem Rahmen fallen

In der heutigen Sendung geht es um das Einrahmen von Motiven.
Warum tut man sowas  und was kann man dabei alles  falsch – aber  auch richtig machen?
Ein kleiner Denkanstoß.

© Chris Marquardt

Bruno, © Chris Marquardt

Nachtrag zur letzten Sendung:
Auch Wigald Boning sammelt – kleine Häuser nämlich – und hatte mit den Fotos im Mai 2009 seine erste Ausstellung.

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8 comments

  • Grappa

    Bei dem Bild “Bruno” sehe ich das ganz anders als du. Die Finger sind sehr wichtig für das Bild, die Geste zeigt noch ein Stück mehr von Bruno, aber sie haben meiner Meinung nach nicht die Funktion das Gesicht zu “präsentieren” “einzurahmen” oder wie immer man das auch nennen will. Den Ringfinger finde ich mindestens so wichtig wie das kleine V. Auch die Hand an der Wand. Mir behagt der Gedanke der “Einrahmung” nicht, ob nun mit ausgefallenen oder abgegriffenen Rahmen.
    Bei deinen Beiträgen gehst du meist davon aus, das es innerhalb eines Bildes ein Hauptmotiv gibt, welches man dann durch Rahmen, Unschärfe/Schärfe etc. betont und zur Geltung bringt. Kann man so sehen, muss man aber nicht. Ich wollte nur mal darauf hinweisen, das viele Fotografen das ganz und gar anders sehen (William Eggleston, Stephen Shore, Robert Adams usw.), vielleicht interessiert dich ja der Blick über den Tellerrand.

    Gruß
    Grappa

  • Chris Marquardt

    @Grappa: was Du geschrieben hast, möchte ich jetzt mal eben kommentieren, speziell da ich der bin, der das Bild gemacht hat, und da ich deshalb sehr genau weiß, was ich damit beabsichtigt habe (und auch was ich nicht damit beabsichtigt habe). Das was Moni in dieser Sendung erzählt ist sogar ziemlich nahe an dem, was ich in das Bild gelegt habe.

    Es gibt die unterschiedlichsten Schulen und Gedankenrichtungen in der Fotografie, und alle haben ihre Berechtigung. Und ich glaube Moni sagt nirgends, dass die von ihr vertretene Richtung die alleinseligmachende ist.

    Grüße,
    Chris

  • Grappa

    @Chris, es war ja gerade mein Anliegen, zu sagen, dass es unterschiedliche Schulen in der Fotografie gibt, hier sind wir also einer Meinung.
    Das du die Finger von Bruno als formales Element zur Unterstützung des Gesichtes benutzt hast, das also so gemeint hast, wie Moni das im Nachhinein im Bild gesehen hat: Das sagt mir ja nur, dass ich das nicht nur nicht wie Moni sehe, sondern auch anders als du. 🙂
    Das du der Fotograf des Bildes bist, ist dabei ziemlich Wurscht, oder? Das ich die Hände anders lese ändert daran ja nichts. Ich behaupte ja nicht, das eure Lesart falsch und meine richtig ist. Mir behagt eure nicht sehr, das ist etwas anderes.
    Schon gar nicht wollte ich Moni unterstellen, dass sie behauptet, ihre Sicht der Dinge sei die alleinseligmachende. Sorry, falls das so rüber kam.
     
     

  • Klaus

    1.: Sehr schöne Website
    2.: @Grappa “Bei deinen Beiträgen gehst du meist davon aus, das es innerhalb eines Bildes ein Hauptmotiv gibt, welches man dann durch Rahmen, Unschärfe/Schärfe etc. betont und zur Geltung bringt.”
    Ja was denn sonst???? Häh?!
    3.: Mach weiter so Moni! Vor allem mit deinem Podcast. Deine Fotos sind nicht so nach meinem Geschmack, aber du bist ja auch noch am Anfang. Viel Erfolg weiterhin!!

    Klaus

  • Grappa

    Zu 1.: Sehe ich auch so, schöne Website.
    Zu 2.: Google mal nach den Fotografen, dann kommst du selbst drauf. Wenn du noch Satzzeichen brauchst melde dich, ich habe noch eine Schachtel voller Frage und Rufzeichen.

  • Roland1964

    Natürlich gibt es auch Fotos, bei denen das ‘Hauptmotiv’ nicht im Bild selber zu finden ist. Man denke doch nur einmal an Moni’s Leidenschaft für Schatten.
    Man sieht das eigentliche Motiv doch gar nicht 🙂

    Ein kleines bisschen zu kurz gekommen ist mir der Hinweis darauf, dass ein Rahmen nicht zwingend notwendig – im Gegenteil oft sogar eingrenzend oder beengend wirken kann.

    Gruss
    Roland

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