#5 – Darf es etwas weniger sein?
Posted on 09. Jul, 2009 by Moni in Motivklingel
Wieviel Inhalt verträgt ein Foto?
Was gehört ins Bild und was kann man ggf. auch weglassen?
In der heutigen Sendung geht es um Notwendiges und Entbehrliches im Bild(ausschnitt).
Links zur Sendung:
Das Jingle zur heutigen Folge kommt von Franck. Merci!
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Chris Marquardt
09. Jul, 2009
Saaagmal, wieviele Intros hast Du denn da noch in petto?! Schöne Folge, und funktioniert ohne HS auch sehr schön. Nur schade, dass wir damit so schnell schon wieder die guten HS-Gastbeiträge verlieren…
Moni
09. Jul, 2009
Ooooch, von mir aus könnten das noch viel mehr Intros sein – irgendwie finde ich das witzig, ständig was anderes davor zu packen.
Was HS angeht – tja, Eure Hörer wollten Euch halt lieber pur und unverfälscht. *g*
Uwe M.
11. Jul, 2009
Hi Moni,
wieder mal eine gute interessante Folge. Weiter viel Erfolg wünsche ich Dir. Mir ist aufgefallen, dass Du von Subjekt redest. M.E. heist es Objekt. Darüber hatten Boris und Chris schon mal eine Diskussion und sind trotz guter Belehrungen bei Subjekt geblieben.
Ich halte dem Objekt die Treue. Und das ganz subjektiv.
LG Uwe
Moni
12. Jul, 2009
Ich habe wohl zu oft mit Chris über Fotografie diskutiert – und die Tatsache, dass ich fast alle Foto-Podcasts in Englisch höre, hilft auch nicht wirklich.
Eigentlich sage ich zu dem, wozu Du “Objekt” sagst und was Chris “Subjekt” nennt, nämlich “Motiv”. Aber im Deutschunterricht hat man mir mal beigebracht, Wiederholungen zu vermeiden und so mische ich munter alles, was dazu in meinem Kopf rumspukt.
Ich habe die Diskussion zu dem Thema übrigens genau verfolgt und kann den Argumenten beider Seiten was abgewinnen – ich kann mich aber mit mir auf nix einigen.
Ich hoffe Du siehst es mir nach …
Liebe Grüße retour,
Moni
Karsten
12. Jul, 2009
Beim Thema Weglassen und Anschneiden musste ich direkt an ein Bild von Brian Adams denken, das ich in der Ausstellung “Hear the World” gesehen hab. Es ist ein Porträt von Moby, das direkt unter der Nase abgeschnitten ist. Ist direkt mein Lieblingsbild der Ausstellung geworden.
Ich kann dasFoto leider nicht direkt verlinken, aber man findet leicht auf der Webseite zur Ausstellung.
http://www.hear-the-world.com/exhibition/
Moni
12. Jul, 2009
Stimmt – gefällt mir auch sehr. Mich hat die Art des Anschnitts gleich wieder an ein anderes Bild erinnert. Es ist von James Nachtwey (Chechnya, 1996 – Ruins of central Grozny.)
Zusehen hier: http://www.digitalstop.com/blog/?p=88 (2. von oben) oder auf http://www.jamesnachtwey.com/
Chris Marquardt
14. Jul, 2009
Subjekt – Objekt. Ich bin immer noch der Meinung, “Subjekt” ist richtiger. In der deutschen Grammatik ist das Subjekt doch der Satzgegenstand, oder? Warum nicht die gleiche Nomenklatur für den Bildgegenstand verwenden? Nur so ein Gedanke…
Franckpixel
15. Jul, 2009
Zu dem Thema “neue Intro” : ich habe gestern Abend per email eine v2.0 von meinem jingle-Vorschlag geschickt, an info@happyshooting.de.
Objekt oder Subjek ? Auf französich sagen wir “Sujet” wenn es um fotografie geht…
Gruss
Prak
21. Jul, 2009
Sehr schöner Podcast!!!
Hier wird genau über die Themen gesprochen, die mir bei HS immer gefehlt haben. – Eine wunderbare Ergänzung oder (Für die, die ihre Technik im Griff haben) eine schöne Inspiration.
Für Chris: Es heißt Objekt! Ich finde beide Begriffe (Subjekt und Objekt) bauen sprachlich einen Abstand zum Bildgegenstand auf, den ich häufig nicht haben möchte. Folglich benenne ich mein Motiv oder nenne es “Motiv”! “Sujet” hört sich auch nett an.
Noch eine Bemerkung zu Moni: Menschen haben ein “Erfolgserlebnis” wenn sie ein Motiv nur teilweise sehen und sich den Rest dazu denken? Spektakulär! Das entspricht 100% meiner Wahrnehmung, ohne das ich das je so formuliert hätte – Ein weiterer Grund zu schneiden!
Vielen Dank
Weiter so,
Prak