Dieser Text entstand vor einigen Jahren während eines Schreibtreffens mit Kommillitonen und unter dem Einfluß von einigen Gläsern Gerstenkaltschale. Albernheiten sind also zu entschuldigen. Fehlende Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig und von der Autorin nicht beabsichtigt.
Continue reading...4. September 2006
Ich bin durch die Stadt gegangen Vorbei an Straßenmusik Im Regen Hausgemacht
Continue reading...31. August 2006
Das Haltbarkeitsdatum dieses Sommers ist hier im Norden schon längst abgelaufen. Meine Erinnerungen an warme Luft und kaltes Wasser sind daher ausgelagert zu mindestens haltbar 0215. (Ein großes Dankeschön geht an Lisa Neun für die schönen Illustrationen!) Die Strömung beginnt, kaum merklich an mir zu ziehen. Jetzt kommt der Moment, an dem ich mich einfach [...]
Continue reading...17. August 2006
Manchmal muß man einfach Dampf ablassen: Weil manche Mitmenschen einem den letzten Nerv rauben. Weil das Butterbrot mit der Marmeladenseite auf das helle Sofa klatscht oder weil schon das dritte Handy aus der Gesäßtasche der Jeans sanft in die – womöglich noch gefüllte – Kloschüssel gleitet. Ein Freund von mir wirft in solchen Momenten der [...]
Continue reading...27. February 2006
Düfte werden schwer und dicht, wenn Dunkelheit fällt. Nachtfalter steigen.
Continue reading...10. January 2006
Blick hinaus in die kalte Nacht. Es kommt kein Wort zurück. Hinab! Das Tal zieht mich heimwärts durch leise glitzernden Schnee zu mir.
Continue reading...27. November 2005
Neonlichter und Leuchtreklamen, Regenverwischtes nimmt die Sicht. Öllachen schillern in Pfützen. Abends ist Einsamkeit greifbar, sie pfeift durch die Ritzen des Motelfensters. Das Nachtasyl liegt in der Ferne, dort draußen, wo alle Linien ein Punkt werden. Der Himmel über der Wüste, in dem Sterne funkeln, gleicht im Glitzern dem nassen Asphalt.
Continue reading...19. November 2005
Aberwitzige Angst vor dem Ausrutschen in diesem Ameisenstaaat – Autos brennen. Biegsam bleiben bedeutet Bodenhaftung. Besiege das Chaos im Café – mit Capuccino cremig und dampfend. Dankbar denkst Du in diesem dunklen Dorf Energie endlich erfinderisch einzusetzen. Erst einen Fluchtzeitpunkt festgesetzt , glücklicherweise geheimgehalten, geschützt durch graue, gusseiserne Gitter, dann gewachsene Hoffnung hinter der Holztür. [...]
Continue reading...17. November 2005
Schnee, sehr weiß ersehnt, dämpft er Schritte und deckt zu, was bisher geschah.
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26. October 2006
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