Tag: Regeln

# 42 – Der nackte Fotograf

[podlove title="# 42 - Der nackte Fotograf" src="http://www.podtrac.com/pts/redirect.mp3/media.monismotivklingel.de/mmk042_dernacktefotograf.mp3" ]

Anlass für die heutige Folge ist ein Blogpost von Seth Godin, in der er George Orwells 6 Regeln für das bessere Schreiben, bzw. einen besseren Schreibstil noch einmal aufgreift – ja bearbeitet.

Für mich sind viele dieser sechs Regeln im direkten oder übertragenen  Sinne auch auf Fotografie anwendbar. Wie? Das erkläre ich im Podcast.
Habt Ihr Ergänzungen oder andere Anwendungsbeispiele? Dann immer her damit, z.B. in die Kommentare unter diesem Beitrag.

Writing naked (nakeder than Orwell)
Here are Orwell’s rules, edited:

  1. Never use a metaphor, simile, or other figure of speech which you are used to seeing in print. You don’t need cliches.
  2. Never use a long word where a short one will do. Avoid long words.
  3. If it is possible to cut a word out, always cut it out.
  4. Never use the passive where you can use the active. Write in the now.
  5. Never use a foreign phrase, a scientific word or a jargon word if you can think of an everyday English equivalent When in doubt, say it clearly.
  6. Break any of these rules sooner than say anything outright barbarous. Better to be interesting than to follow these rules.

Oder, mal sehr frei ins Deutsche übersetzt:

  1. Nutze niemals eine Metapher, einen Vergleich oder eine Redewendung benutzen, die man oft gedruckt sieht.
    > Klischees hast Du nicht nötig
  2. Nutze niemals ein langes Wort, wo es auch ein kurzes tut.
    >Vermeide Bandwurmbegriffe
  3. Wenn Du aus einem Satz ein Wort streichen kannst, streiche es!
  4. Nutze niemals das Passiv, wenn auch das Aktiv funktioniert.
  5. Nutze niemals ein Fremdwort, ein Fachwort oder einen Jargonausdruck, wenn auch umgangssprachlicher Ausdruck paßt.
    > Drücke Dich klar aus!
  6. Breche lieber jede dieser Regeln, als Schwachsinn zu schreiben.

Links zu dieser Folge:

Workshops für 2011 – egal ob analog oder digital – findet Ihr unter monismotivklingel.de/workshops.

Episode herunterladen

 

#13 – So nicht!

Bücher und auch Podcasts (ach ehrlich, die auch?) stellen ja gerne Regeln auf, auf was man beim Fotografieren so zu achten, was man zu tun oder zu lassen hat. Auch, wenn diese Hinweise (fast immer) sinnvoll sind, ist es manchmal interessant oder sogar notwendig, sich mit ihnen kreativ auseinander zu setzen – sprich, sie dann und wann über den Haufen zu werfen.

In der heutigen Sendung habe ich mal vier Regeln auf’s Korn genommen:

“Regel 1”: Der Bildgegenstand sollte formatfüllend ins Bild
“Regel 2”: Fotografiere Kinder am Besten aus (deren) Augenhöhe
“Regel 3”: Fotografiere nicht durch (schmutzige) Fensterscheiben
“Regel 4”: Vermeide es zu blitzen, wann immer Du eine schöne Lichtstimmung einfangen willst.

Klick auf eines der Thumbnails öffnet das große Bild und dort kann man über die Pfeile im Footer weiter blättern.

[nggallery id=1]

Episode herunterladen