Tag: Motiv

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#64 – Neid

Die aktuelle Episode ist zum Teil eine therapeutische. Ich wende mich – mal wieder – den Todsünden zu und beschäftige mich mit dem Gefühl des Neids.

Neid ist eine sehr vielseitige Sünde, für die es zahlreiche Definitionen gibt. Im Bezug auf Fotografie hat für mich eine Beschreibung am meisten “geklingelt” – weil  ich mich und einige meiner Erlebnisse aus den letzten Wochen eindeutig wiedererkannt habe.

„Neid entsteht aus Schwäche, Kleinmut, mangelndem Selbstvertrauen, selbstempfund­ener Unterlegenheit und überspanntem Ehrgeiz, deswegen verbirgt der Neider seinen unschönen Charakterzug schamhaft. Er lehnt lauthals ab, es dem Beneideten gleichzutun. […] geht es ihm an den Kragen, genießt der Neider stille Schadenfreude.“  Götz Haydar Aly

Links zur Sendung:

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#35 – Serie, nicht Seifenoper

Harald Mante: Die Fotoserie ©dpunkt Verlag (http://www.dpunkt.de)

Ich habe Euch ja schon in diversen Podcastfolgen das “Sammeln” von Motiven, das Bearbeiten kleiner Projektideen ans Herz gelegt, um die manchmal etwas ziellose Jagd nach dem einen ‘guten Foto’ oder die Schockstarre bei Reizüberflutung, abzulösen durch eine Fokussierung auf bestimmte Themen und/oder Motive.

Auf den ersten Blick wirkt eine Konzentration auf solcherlei Sammelprojekte auf manchen (ambitionierten) Hobbyfotografen vielleicht etwas schlicht, aber beim Durchblätten von Harald Mantes “Die Fotoserie” zeigt sich, dass man den Schwierigkeitsgrad dieser Aufgabe selbst in der Hand hat – und durch eine entsprechende Themenwahl beinahe beliebig steigern kann.

In dieser Folge also: warum ich den Ansatz des seriellen Arbeitens für so wichtig und dieses Buch für so gut halte.

Außerdem:
Beim kommenden Eisernen Fotografen (#11) wird unter allen Einreichungen 2 x eine Karte für die Photokina verlost (Zufallsgenerator). Wer mitmachen will findet das genaue “How-To” auf Flickr, und hier die “Bedingungen”

Der Eiserne Fotograf #11:
Mache ein neues Foto
, das alle folgenden Elemente enthält:

1. Portrait
2. Keine Gesichter
3. Monochrom

Ihr könnt dazu beliebig viele Bilder schießen, mit dem Flickr-Tag mmkef11 versehen und in diese Flickr-Gruppe werfen, aber nur Euer bestes Bild dürft Ihr einreichen. Die Karten werden unter den Teilnehmern verlost, die ein Bild in den Diskussions-Beitrag auf Flickr gepostet haben.
Die Aufgabe läuft von Freitag, den 6. August, bis Donnerstag, den 19. August 2010. Die besten Bilder werden in der Sendung besprochen.

Die Auflösung de Eisernen Fotografen #10:

Weitere Links zur Sendung:

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#26 – Hübsch hässlich

drainpipes, ©Monika Andrae (Yashicamat 124G, Rollei Crossbird)

drainpipes, ©Monika Andrae (Yashicamat 124G, Rollei Crossbird)

Die meisten Fotografen halten bei der Motivwahl automatisch und fast instinktiv Ausschau nach dem schönen Bildgegenstand. Wir sind angezogen von imposanter Architektur, schönen Landschaften und attraktiven Menschen.

Wer allerdings mit offenen Augen auf Fotopirsch geht, wird eventuell auch in verwitterten, alten verschmutzten oder sterbenden Dingen noch Leben und Schönheit entdecken. Letztere liegt eben im Auge des Betrachters – nicht wahr?

Photography makes one conscious of beauty everywhere, even in the simplest things, even in what is often considered commonplace or ugly. Yet nothing is really ‘ordinary’, for every fragment of the world is crowned with wonder and mystery, and a great and surprising beauty.
– Alvin Langdon Coburn –

withered, © Monika Andrae

withered, © Monika Andrae

Aufgabe:

Workshops mit Moni:

Die Frist für den Frühbucherrabatt bei den analog Workshops wurde verlängert – so gilt nun für alle meine Workshops: Bei verbindlicher Anmeldung bis 31. Januar gibt es 50€ Rabatt.

Mehr Infos dazu gibt es unter www.absolutanalog.de oder unter www.monismotivklingel.de/workshops

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#11 – Aus dem Rahmen fallen

In der heutigen Sendung geht es um das Einrahmen von Motiven.
Warum tut man sowas  und was kann man dabei alles  falsch – aber  auch richtig machen?
Ein kleiner Denkanstoß.

© Chris Marquardt

Bruno, © Chris Marquardt

Nachtrag zur letzten Sendung:
Auch Wigald Boning sammelt – kleine Häuser nämlich – und hatte mit den Fotos im Mai 2009 seine erste Ausstellung.

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#6 – Ganz schön negativ

Rubins Vase. Quelle: wikimedia

Rubin's Vase. Quelle: wikimedia

Beim letzen Mal ging es um das, was außer dem Bildgegenstand noch im Bild sein sollte und was nicht.

Heute knüpfe ich daran an und rede mal über das, was zwar nicht Motiv ist, aber zwangsläufig immer im Bild sein muss – den sogenannten negativen Raum. Es lohnt sich, ihn bei der Gestaltung bzw. Aufteilung des Bildausschnitts mit in die Überlegungen einzubeziehen. Er kann helfen, das Motiv richtig in Szene zu setzen.

traffic at railroad crossing. © Monika Andrae

traffic at railroad crossing. © Monika Andrae

Achtung: das klingt furchtbar theoretisch – macht aber in der Praxis großen Spaß 🙂

Habt Ihr Fotos auf Flickr, wo der negativer Raum einen großen Einfluss auf die Bildgestaltung hatte?  Wenn Ihr mögt, vergebt doch dafür das Flickr-Tag  “mmknegativ“.

Nachtrag zur vorletzen Sendung
(#4 – Gar nicht scharf):

lonely cloud, Holocaust Mahnmal Berlin, © Monika Andrae

Paul hat angeregt einen Flickr-Tag für diese “fast tollen”, aber etwas unscharfen Bilder einzuführen. Ich halte das für eine richtig gute Idee! Tag für Folge 4 ist deshalb:”mmkunscharf“.

Ich habe ein Luxusproblem – nämlich zuviele gute Jingles.
Bitte helft mir heraus aus meinem Dilemma und stimmt ab!

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