#60 – Traumhaft

Weil Weihnachten ist, nehme ich heute eine Auszeit von sündigen Themen und widme mich einem Hörerwunsch der in einer der letzten Happy-Shooting-Folgen geäußert wurde: “Stellt doch mal einen Fotografen/eine Fotografin vor”.

Boris und Chris sind diesem Wunsch bisher nicht nachgekommen, dafür nehme ich den “Staffelstab” auf und mache Euch mal mit einer Fotografin bekannt, deren Bilder mich faszinieren, seit ich des erste Mal über sie gestolpert bin.

Es geht in der heutigen Folge um Susan Burnstine, die eine ganz eigene Motiv-Wahl und eine noch speziellere Umsetzung ihrer Ideen pflegt.

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6 comments

  • oli

    Traumhafte Sendung! 😉
    Vielen Dank für das kleine Weihnachtspräsent das du uns unter den Baum gelegt hat. Zuhören ist kostenlos – deinen Links folgen wohl eher nicht. Die Bilder von Susan laden wirklich zum schauen und staunen ein – vor allem wenn man die Story dahinter kennengelernt hat. Aber das ist ja oft so bei “Künstlern”, dass das Kunstwerk alleine oft weniger beeindruckend ist bis man die Geschichte dahinter kennenlernt. Aber wer nimmt sich heutzutage noch die Zeit die Bio oder gar einen ganzen Artikel zu einem Künstler oder Kunstwerk zu lesen? Klick-weg.
    Daher finde ich die Idee Foto-Künstler vorzustellen um eingeladen zu werden hinter die schnelllebige Fassade eines online Blogs zu schauen sehr spannend. Gerne mehr davon. Vielleicht ja auch von Gästen auf deinem Podcast?
    Die szenischen Bilder laden wirklich ein selbst zu interpretieren, sehr schöne Sache – auch wenn für mich der Weg mit 20 selbstgebauten analogen Schätzchen mich auf den Weg zu machen definitiv nicht in Frage kommt.
    Bin gespannt auf die nächste Sendung aus der Serie mit den 7 Todsünden und würde mich mal wieder über einen #mmkef freuen. 😉

    Euch beiden einen guten Rutsch! 2015 wird spannend!

    lg, oli

  • Bikenbibi

    Erst wenn man auch die Bilder von Susan Burnstine betrachtet versteht man Deine Begeisterung und Dein Interesse. Ich hatte beim Anschauen ein gewisses Wiedererkennungsgefühl, das mir dann später bewusst wurde: Die “Traumbilder” erinnern mich stark an den Film “Rebecca” nach dem Roman von Daphne du Maurier, den ich als Heranwachsende sowohl in Buch-, aber vor allem wegen der Traumbilder in Filmform liebte. “Letzte Nacht träumte ich, ich wäre wieder in Manderley gewesen” (oder so ähnlich).
    Faszinierend, wie Susan Burnstine ihre Traumsequenzen umsetzt. Es ist mir insgesamt etwas zu düster, aber ich erkenne das unglaubliche Maß an gedanklicher Auseinandersetzung und aufwendiger Arbeit, die dahinter steckt, bewundernd an.
    Vielen Dank für die Vorstellung! Und außerdem herzlichen Glückwunsch zur 60. (Fanfarengeräusch) mmk-Folge!

  • Elena.

    Moni, ich hoffe, deinem Rücken geht es wieder gut.
    Die Bilder von Susan Burnstine gefallen mir auch sehr gut. Ich mag sowas. Sie zeigen mir aber auch mal wieder, dass im Kreativen alles erlaubt ist. Ich lerne mit jedem Bild, das ich sehe. Heute: Photos müssen nicht immer knackescharf sein. Nicht, dass ich das nicht vorher auch schon wusste. Aber mir hilft es einfach immer wieder, solche Bilder von erfolgreichen Profis zu sehen und das als Motivation zu nehmen, selbst sowas ähnliches auszuprobieren. Ich werde mir jetzt keine Kameras basteln, aber ich habe ein altes Objektiv, das evtl. für sowas zu gebrauchen ist. Mal sehen.
    Danke für deine schönen Podcasts. Ich wünsche dir ein tolles Jahr 2015!

  • Dr. ISO

    Moin,
    das mit der Fotografen-Vorstellung: super, mehr davon! Die Fotografin die du vorgestellt hast hat eine sehr interessante Geschichte.
    Zum Thema Fibonacci, Phi: das ist für mich nur Numerologie. Oder die Suche nach der Zahl “23” oder “42” oder Primzahlen überall. Wenn ich nach etwas überall suche, dann finde ich es auch überall.
    Die Hinführung im RadioWissen vom Rosenblatt/Ananas: interessant, aber es beantwortet keine (!) evolutionären Fragen. Die Spiralen in der Natur mathematisch zu beschreiben ist zwar schön, bringt aber nix weil die Spirale an sich nix erklärt. Kurzer Einwurf zur Erklärung der Evolution im Radiobeitrag: es wird unterstellt, dass der Goldene Schnitt, Fibonacci-Sequenz einen Vorteil haben muss. NEIN. muss es nicht. Es kann auch einfach nur keinen NACHteil haben! Das wird aber oft vergessen.
    Aber zurück zum Goldenen Schnitt. Mathematiker konnten zeigen, dass das goldene Rechteck gar nicht als “schön” bewertet wird, wenn es mit anderen Rechtecken mit unterschiedlichen Seitenverhältnissen gezeigt wird. Zeigt man mehreren Menschen z.b. zehn verschiedene Rechtecke bewerten sie das goldene Rechteck eben NICHT öfter als das “schönste”.
    Was bedeutet das jetzt für die Fotografie? Kurz: nichts. Ich glaube, dass wir uns auf den goldenen Schnitt “trainiert” haben weil halt jeder so fotografiert; also finden wir aus gewohnheit den goldenen Schnitt schön, aber das heißt ja nicht, dass dies eine Eigenschaft des goldenen Schnitts ist.
    Darüber hinaus: wir sehen Fotos auf rechteckigen Formaten. Meist 2:3. Liegts nur daran, dass der goldene Schnitt bei diesem Format gut funktioniert? Ist der goldene Schnitt hinfällig, wenn man quadratisch oder extrem-panoramisch fotografiert??

    Naja, ich schere mich nicht nach Phi. Ich fotografiere so, wie es für mich schön erscheint. Das mag oft genug dem goldenen SChnitt entsprechen, aber ich strebe das nicht an. Meiner Meinung nach ist das alles überbewertete Quasiwissenschaft, die Homöopathie der Kunst. Mach deine Kunst nach den Regeln von Phi und alles wird gut!

    Ach ja, genauer betrachtet wurde der Partenon NICHT nach dem goldenen Schnitt gebaut. Mathematiker konnten auch das nachweisen. Da haben Phi-Fanatiker ihre Lineale in Fotoshop einfach mal breiter gemacht, damit es passt.

    So, ich glaub jetzt hab ich alles erschlagen 😉 Sorry, aber das musste sein; ich hoffe du verzeihst mir, und lässt uns nciht lange auf die nächste Folge Motivklingel warten…

    Übrigens: Interessante Bücher dazu: The man of numbers (ein buch über Leonardo da Pisa; er hat noch viel mehr geschafft, als nur die Fibonnaci-Sequenz; er hat unsere moderne Mathematik, modernes Wirtschaftssystem erfunden!!)
    interessanter Film: Pi. von Darren Aronovski. Einfach nur geile Filmkunst; grobkörniges Schwarz/Weiss in der es entfernt um Numerologie und den Sinn der Welt geht.

  • Thomas

    Hallo Moni,

    über Happy Shooting bin ich auf die Motivklingel gestoßen und finde Deinen Podcast echt erstklassig!
    Ich hab nun fast alle Folgen “nachgehört” und schon die eine oder andere Anregung mitgenommen. Vielen Dank dafür!
    Geht es denn irgendwann weiter? Würde mich echt freuen… Sorry, falls das eine blöde Frage ist und ich irgendeine Ansage verpasst habe…
    Viele Grüße,
    Thomas

  • admin

    Hallo Thomas,
    danke für Deine Rückmeldung. Melde gehorsamst: eine neue Folge wäre online 😉

    LG,
    Moni

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