{"id":886,"date":"2012-12-26T21:39:25","date_gmt":"2012-12-26T20:39:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andrae.org\/blog\/?p=886"},"modified":"2018-11-21T20:56:41","modified_gmt":"2018-11-21T19:56:41","slug":"ich-hasse-ubrigens-den-begriff-entschleunigung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.andrae.org\/blog\/2012\/12\/ich-hasse-ubrigens-den-begriff-entschleunigung\/","title":{"rendered":"Ich hasse \u00fcbrigens den Begriff Entschleunigung \u2026"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wann immer ich \u00fcber Blogartikel falle, in denen es in irgendeiner Form um analoge vs. digitale Fotografie geht, bleibe ich kleben. Sie sind f\u00fcr mich ein bisschen wie ein offener Honigtopf .. eigentlich ist das Zeug pur viel zu s\u00fc\u00df und doch tippt der Finger auf die Honigoberfl\u00e4che und wandert zum Mund. Pawlowsche Reflexe. Mehr oder weniger.<\/strong><\/p>\n<p>H\u00e4ngengeblieben bin ich diesmal an einem Artikel von Ronny auf seinem Blog <em>BlogTimes&nbsp;<\/em>\u201d<a title=\"Warum analoge Fotografie im digitalen Zeitalter\" href=\"http:\/\/blogtimes.info\/warum-analoge-fotografie-im-digitalen-zeitalter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Warum analoge Fotografie im digitalen Zeitalter?<\/a>&#8220;. Irgendjemand in meiner Twitter-Timeline hatte den Link gepostet. Ich wollte nur kurz reinlesen, dann blieb ich an \u201c<em>Ich hasse \u00fcbrigens den Begriff Entschleunigung \u2026<\/em> \u201c h\u00e4ngen und las weiter. Polarisierende Aussagen \u2026 jaja, da war sie wieder die Sache mit dem Honigtopf &nbsp;&#8230;<\/p>\n<p>Beim Durchlesen des Texts und auch danach blieb ein komischer Beigeschmack. Irgendwas juckte mich. Eigentlich wollte ich nicht kommentieren .. und doch habe ich mich dabei ertappt, wie ich einige im Artikel genannte Argumente gedanklich wiederk\u00e4ute.<\/p>\n<p>Das Thema ist viel diskutiert &#8211; und trotzdem ber\u00fchrt es bei mir immer einen Nerv. Wahrscheinlich weil ich selbst so oft verst\u00e4ndnislos angeschaut werde, wenn Freunde\/Kollegen oder Familie erleben, dass Fotografie nach einigen rein digitalen Jahren, f\u00fcr mich (wieder) auschlie\u00dflich anlog geworden ist. Der analoge Prozess, der Weg zum Bild ist f\u00fcr mich ein nicht wegzudenkender Teil meiner &nbsp;Fotografie &#8211; oder dem, was Fotografie f\u00fcr mich ausmacht.<br \/>\n(Ich sage bewusst f\u00fcr <span style=\"text-decoration: underline;\">mich<\/span>. Andere arbeiten anders, haben Spa\u00df daran und bringen faszinierende Bilder mit &#8211; ich beziehe mich hier auf mein eigenes Empfinden.)<\/p>\n<p>Exemplarisch greife ich mir ein paar Aussagen aus Ronnys Blogpost heraus, die mich (oder meinen Widerspruchsgeist?) gekitzelt haben.<strong><strong><br \/>\n<\/strong><\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Aussage Nr. 1<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Was kann ich mit einer analogen Kamera, was ich nicht auch mit der Digitalen kann? Nichts kann ich besser! Beide nehmen \u201cLicht\u201d auf \u2013 einziger Unterschied, die eine auf Film, die andere auf eine Pixelfl\u00e4che.<\/em><\/p>\n<p>Jein, lieber Ronny. Im Bezug aufs Motiv hast Du absolut recht. Entweder ich kann ein Motiv sehen &#8211; oder nicht. Wenn ich keinen Blick f\u00fcrs Motiv habe, wird &#8211; egal mit welcher Kamera oder Aufnahmetechnik &#8211; kein gutes Bild daraus.<\/p>\n<p>\u201cBeide nehmen Licht auf\u201d &#8211; Richtig. Aber Film oder Sensor &#8211; der Unterschied ist gravierend. Hier handelt es sich um weit mehr, als nur um zwei unterschiedlich farbige Eimer, die aber in gleicher Art und Weise Wasser aufnehmen.<\/p>\n<p>Beim analogen \u201cEimer\u201d hat der Fotograf in dem Moment, wo das Licht drauf f\u00e4llt, schon einige Entscheidungen getroffen, die das Endergebnis entscheidend beeinflussen. Und nicht nur das. Sie werden &nbsp;wahrscheinlich auch schon die Art und Weise beeinflussen wie er arbeitet. Oder er hat &#8211; anhand seiner bevorzugten Arbeitsweise &#8211; seine Werkzeuge entsprechend ausgew\u00e4hlt:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Kamera (welches Format, welche bildbestimmenden Eigenarten, technische M\u00f6glichkeiten und Einschr\u00e4nkungen),<\/li>\n<li>den Film (wieviel bzw. was f\u00fcr ein Licht habe ich, welche Kontraste finde ich vor bzw. m\u00f6chte ich im Bild nachher sehen, welche Emulsionscharakteristik brauche ich f\u00fcr mein Ergebnis &#8211; will ich z.B. viel oder wenig Korn),<\/li>\n<li>den Entwickler (welche habe ich zuhause, welcher passt besonders gut zum gew\u00e4hlten Film, unterst\u00fctzt durch sein Zusammenwirken mit der Emulsion meine Bildaussage, mein Sujet)<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u2026 das lie\u00dfe sich noch weiter fortsetzen, denn streng genommen, ist da noch nicht Ende der Fahnenstange (man kann auch noch mit Entwicklungstemperatur, Kipp-Rhythmus, etc. spielen, ohne in Esoterik abzugleiten &#8211; und das betrifft nur die Entwicklung des Films und die Annahme, dass hybrid weiterverarbeitet wird. In der Dunkelkammer waren wir noch nicht mal &#8230;).<\/p>\n<p>Darin liegt f\u00fcr mich wichtiger (und ohne Ende faszinierender) Aspekt an der analogen Fotografie: n\u00e4mlich im enormen kreativen Potential, dass die verschiedenen Kamera-Belichtungs-Film-Entwickler-Kombinationen bieten (vor allem beim S\/W-Film). Besonders, da sie sich so wenig linear verhalten, dass die Software-Entwickler dieser Welt dieses Verhalten h\u00f6chstens im Ansatz digital simulieren k\u00f6nnen. Wer schon einmal Filme in Licht ers\u00e4uft und anschlie\u00dfend in der Entwicklung gepullt hat oder (andersherum) in der hellsten Mittagssonne um drei Blenden unterbelichtet und anschlie\u00dfend gepusht hat, kann sich erinnern, dass die Unterschiede alles andere als vernachl\u00e4ssigbar sind.<\/p>\n<p>Wenn ich mir also nicht vorher ein paar Gedanken mache, mit welchem Film und entsprechender Belichtung sowie Entwicklung ich meine Vorstellungen umsetzen kann, bekomme ich entweder nur ein \u201cso lala\u201d Ergebnis oder im Extremfall einfach leere Negative.<\/p>\n<p>Beim digitalen Arbeiten (bzw. dem digitalen Eimer) kann ich sehr viele Entscheidungen (auch technischer Art) erst hinterher treffen. Beim Analogen <strong>muss<\/strong> ich sie vorher treffen. Sonst kann ich viele kreative Visionen haben, die werden aber nie das Licht der Welt erblicken. In vielen dieser technischen Entscheidungsprozesse liegt der Schl\u00fcssel zum kreativen Arbeiten.<\/p>\n<p>Sicher, ich kann meine Filme grunds\u00e4tzlich nur auf&nbsp;Nennempfindlichkeit belichten und dann entwickeln lassen &#8211; von irgendeinem Labor. Mit irgendeinem Entwickler. In einem standardisierten Prozess. Ich kann dann das Ergebnis nehmen wie es kommt und mich dann einfach daran erfreuen. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich ist es jedoch viel spannender, die Zusammenh\u00e4nge dahinter zu erkunden, die Stellschrauben und Parameter zu finden, die &nbsp;meine Ausdrucksm\u00f6glichkeiten (theoretisch) fast unendlich erweitern.<strong><strong><br \/>\n<\/strong><\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"padding-left: 30px;\">Aussage Nr. 2<\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Der Aufnahmeprozess, angefangen von der manuellen Belichtungsmesser \u00fcber die Fokussierung bis hin zum manuellen Aufziehen des Verschlusses ist mir dabei v\u00f6llig egal. Sicherlich es macht Spa\u00df so zu arbeiten, aber f\u00fcr mein eigentliches Endergebnis ist das nicht entscheidend.<\/em><\/p>\n<p>Bei mir ist das nicht so. Vielleicht weil ich noch viel mehr zu lernen oder zu begreifen hatte. Mir ist am Beispiel analoges Gro\u00dfformat &nbsp;erst klar geworden, wieviel einem jede halbwegs moderne Kleinbild- oder Mittelformatkamera abnimmt. Implizit war mir klar, dass man einen Verschluss spannen muss, damit er seinen Job tun muss &#8211; BEGRIFFEN habe ich es erst, als ich mich vor dem ersten Schuss mit meiner Graflex durch meine mentale Checkliste gearbeitet habe. Ich stelle au\u00dferdem fest, dass ich mir noch mehr Gedanken \u00fcber mein Motiv und die wirklich bildwichtigen Elemente mache, wenn ich einen Fokus (wom\u00f6glich noch mit Lupe) manuell sauber setzen muss, anstatt das irgendeinem Autofokus-Messfeld zu \u00fcberlassen. Gleiches gilt f\u00fcr die Belichtung. Wohin und in welchem Winkel messe ich denn nun, wenn ich keine tolle Matrix- oder Mehrfeldmessung zur Verf\u00fcgung habe, sondern nur meinen alten Gossen schwinge (oder, oh Frevel, mit einer &nbsp;iPhone-App messe)?<\/p>\n<p>Und ja, ich glaube daran, dass das viele Be-Grei-Fen und Erfahren meinem Fotografie-Verst\u00e4ndnis auf die Spr\u00fcnge hilft und sich irgendwann auch in meinen Bildern wieder findet. Oder, wie ein kluger Mensch in meinem Umfeld neulich meinte: Von der Hand in den Kopf, in den Bauch.<\/p>\n<p>Man m\u00f6ge mich nicht falsch verstehen: ich halte mich mitnichten f\u00fcr die gro\u00dfe Fotok\u00fcnstlerin, die all das, was sie gelernt hat, virtuos und regelm\u00e4\u00dfig in preisverd\u00e4chtige Werke umsetzt. Aber ich liebe es, &nbsp;in meine Hobbys einzutauchen. Ich mag es, den Alltag hinter mir zu lassen, in dem &nbsp;ich mein Gehirn um ein Thema wickle, das mich fasziniert. Genau deshalb ist der Prozess f\u00fcr mich so wichtig wie das Endergebnis.<\/p>\n<p>Just my two cents &#8211; oder in dem Fall eher mein ganzes Pfennigglas.<\/p>\n<div class=\"shariff\" data-title=\"Ich hasse \u00fcbrigens den Begriff Entschleunigung \u2026\" data-info-url=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" data-backend-url=\"http:\/\/www.andrae.org\/blog\/wp-content\/plugins\/shariff-sharing\/backend\/index.php\" data-temp=\"\/tmp\" data-ttl=\"60\" data-service=\"gftp\" data-services='[\"googleplus\",\"facebook\",\"twitter\",\"pinterest\",\"mail\",\"info\"]' data-image=\"\" data-url=\"http:\/\/www.andrae.org\/blog\/2012\/12\/ich-hasse-ubrigens-den-begriff-entschleunigung\/\" data-lang=\"en\" data-theme=\"grey\" data-orientation=\"horizontal\"><\/div><div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\"><ul class=\"shariff-buttons theme-white orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.andrae.org%2Fblog%2F2012%2F12%2Fich-hasse-ubrigens-den-begriff-entschleunigung%2F&text=Ich%20hasse%20%C3%BCbrigens%20den%20Begriff%20Entschleunigung%20%E2%80%A6\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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