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	<title>MonikaAndrae.com &#187; erlebt</title>
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		<title>Pretty in Pink</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 19:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die pinke Diana macht pinke Bilder &#8211; wenn man sie mit einem Fuji Astia 100F füttert, diesen cross entwickelt  und dem Ganzen zu wenig Licht gönnt. Wieder was gelernt &#8230; aber es gefällt mir. Trotzdem. Irgendwie. Ach ja &#8230; und weil die gute Diana den Film manchmal nicht ganz straff wickelt, und ich beim Entladen keinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die pinke Diana macht pinke Bilder &#8211; wenn man sie mit einem Fuji Astia 100F füttert, diesen cross entwickelt  und dem Ganzen zu wenig Licht gönnt. Wieder was gelernt &#8230; aber es gefällt mir. Trotzdem. Irgendwie.</p>
<p>Ach ja &#8230; und weil die gute Diana den Film manchmal nicht ganz straff wickelt, und ich beim Entladen keinen Dunkelsack hatte, habe ich mir auch ein bisschen Lichteinfall gegönnt. Warum nicht!</p>
<div id="attachment_509" class="wp-caption alignnone" style="width: 401px"><a href="http://www.andrae.org/blog/wp-content/uploads/2010/09/boot02.jpg"><img class="size-full wp-image-509 " title="Das Boot" src="http://www.andrae.org/blog/wp-content/uploads/2010/09/boot02.jpg" alt="" width="391" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Das Boot © Monika Andrae</p></div>
<div id="attachment_510" class="wp-caption alignnone" style="width: 404px"><a href="http://www.andrae.org/blog/wp-content/uploads/2010/09/nah.jpg"><img class="size-full wp-image-510" title="Kleines Blümchen ganz groß" src="http://www.andrae.org/blog/wp-content/uploads/2010/09/nah.jpg" alt="" width="394" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Kleines Blümchen ganz groß © Monika Andrae</p></div>
<div id="attachment_511" class="wp-caption alignnone" style="width: 401px"><a href="http://www.andrae.org/blog/wp-content/uploads/2010/09/pilnitz_mit_vordergrund02.jpg"><img class="size-full wp-image-511" title="Blümchen vor Plinitz" src="http://www.andrae.org/blog/wp-content/uploads/2010/09/pilnitz_mit_vordergrund02.jpg" alt="" width="391" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Blümchen vor Pilnitz, © Monika Andrae</p></div>
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		<title>Bye bye Toronto</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 17:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Mittagspause am letzten Tag des Workshops ist gerade vorbei. Für die Teilnehmer beginnen die letzten drei Stunden des Urban Photography Workshops &#8211; für mich beginnen die letzten 9 Stunden auf kanadischem Boden. Ich konnte nur ein einziges Stadviertel von Toronto wirklich erkunden  - zu mehr fehlte die Zeit. Trotzdem mag ich gar nicht abfahren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mittagspause am letzten Tag des Workshops ist gerade vorbei. Für die Teilnehmer beginnen die letzten drei Stunden de<a href="http://chrismarquardt.com/workshop/toronto_canada_sep2010.php" target="_blank">s Urban Photography Workshops</a> &#8211; für mich beginnen die letzten 9 Stunden auf kanadischem Boden.</p>
<p>Ich konnte nur ein einziges Stadviertel von Toronto wirklich erkunden  - zu mehr fehlte die Zeit. Trotzdem mag ich gar nicht abfahren, denn irgendwie habe ich die Stadt in dieser kurzen Zeit ins Herz geschlossen. Die Stadt und die Menschen. Von einer Stadt auf dem nordamerikanischen Kontinent habe ich mehr Hektik erwartet, mehr Gefühl von Getriebenheit und von Unsicherheit.  Statt dessen hat Toronto einen guten, sehr entspannten Rhythmus (was vielleicht auch an der gemüttlich rumpelnden roten Straßenbahn liegt). Ich habe mich hier immer sicher gefühlt, hatte nie den Eindruck, abends durch die Straßen zu gehen oder mir um meine Wertsachen Gedanken machen zu müssen. Ich habe mich von Anfang an sehr willkommen gefühlt.</p>
<p>Das alles führe ich auf die Menschen zurück. Man sagt Toronto nach, eine der am stärksten &#8220;multikulti&#8221; geprägten Städte der Welt zu sein. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber es fühlt sich zumindest richtig an. Menschen unterschiedlichster ethnischer Herkunft prägen das Straßenbild &#8211; insbesondere in Vierteln wie Kensington Market, man fühlt aber keine Spannungen zwischen ihnen. Schlendert man als Tourist durch die Straßen wird man oft gegrüßt und noch viel häufiger angelächelt. Es ist leicht, über eine Tasse Kaffee oder ein Foto ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>Neben all dem gibt es tolle Architektur, schnuckelige Läden (nicht nur die, in denen man Wolle kaufen kann), gemütliche Cafes und den besten Soy-Latte, den ich je getrunken habe. Für mich steht jetzt schon fest, dass ich wiederkommen will. Ich glaube neben San Francisco habe ich meine zweite Lieblingsstadt gefunden.</p>
<div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 345px"><a href="http://www.flickr.com/photos/nahlinse/5023769625/lightbox/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4144/5023769625_9ccc014018.jpg" alt="" width="335" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">@ Monika Andrae</p></div>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 345px"><a href="http://www.flickr.com/photos/nahlinse/5024224322/in/photostream/lightbox/"><img class=" " title="in graffiti alley" src="http://farm5.static.flickr.com/4110/5024224322_44cb1b5d5a.jpg" alt="" width="335" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">in graffiti alley, @ Monika Andrae</p></div>
</div>
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		<title>Spinning the Himalayas</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 17:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neuigkeiten von dem, das über meine Nadeln rutscht oder was irgendwie mit Handarbeiten zu tun hat, poste ich normalerweise auf meinem Strickblog. Wenn das, was ich dort poste aber was mit dem Everesttrek zu tun hat und damit mit einer meiner liebsten Fototouren muss es natürlich auch hier hin. Bei meiner letzten großen Reise im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="250" height="441" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=14882646&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="250" height="441" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=14882646&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Neuigkeiten von dem, das über meine Nadeln rutscht oder was irgendwie mit Handarbeiten zu tun hat, poste ich normalerweise auf meinem <a href="http://dielinsestrickt.tumblr.com" target="_blank">Strickblog</a>. Wenn das, was ich dort poste aber was mit dem Everesttrek zu tun hat und damit mit einer meiner liebsten Fototouren muss es natürlich auch hier hin.</p>
<p>Bei meiner letzten großen Reise im April, es ging zum Trekken nach Tibet, hatte ich nicht nur Zeit Fotos zu schießen und an einem Tuch zu stricken , sondern auch, die seltene Spezies der männlichen Spinner in einem ihrer natürlichen Lebensräume zu beobachten (männliche Spinner sind seltener als spinnende Männer &#8230; oder so &#8230; äh &#8230; ach, ich weiß nicht).</p>
<p>Während des Treks wurde unsere Gruppe nicht nur von Sherpas und Tibetern begleitet, die uns als Bergführer oder Küchencrew betreut haben &#8211; zusätzlich begleitete uns eine Herde von 35 Jupkyu (Yak-Kuh-Hybride) … ich nenne sie der Einfachheit halber mal Yaks. Deren Betreuer unsere “Yakmen” vetrieben sich sowohl unterwegs als auch in den Abendstunden die Zeit mit Spinnen von Yakwolle. Die fertigen Knäuel geben sie später  samt Spindel bei der Familie ab, die daraus Decken oder Zeltplanen für Nomadenzelte fertigt. Aus Yakwolle gewebte “Zeltplane” soll wetterfest sein.</p>
<p>Die Yakmen spinnen teilweise ohne hinzusehen, die Fasern um das Handgelenk gewickelt und in Jackentaschen verstaut. <a href="http://chrismarquardt.com" target="_blank">Chris</a> hat für mich das Video gedreht, ich habe es editiert …  und während ich noch immer niemanden gefunden habe, der mir das Spinnen auf der Handspindel beibringt, schaue ich bewundernd zu.</p>
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		<title>Der Blackbird wird olympisch</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 20:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab und zu gibt es so Momente im Hobby-Fotografen-Dasein, bei denen es in einem - nicht nur mit der Kamera sondern auch im übertragenen Sinne - Klick macht.  Momente, in denen man wieder einmal merkt, warum man sich gerade dieses und kein anderes Hobby ausgesucht hat.

Bei mir hat es zuletzt Anfang Juni "Klick gemacht" - während des Happy Shooting Workshops in Berlin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab und zu gibt es so Momente im Hobbyfotografen-Dasein, bei denen es in einem &#8211; nicht nur mit der Kamera sondern auch im übertragenen Sinne &#8211; Klick macht.  Momente, in denen man wieder einmal merkt, warum man sich gerade dieses und kein anderes Hobby ausgesucht hat.</p>
<p>Bei mir hat es zuletzt Anfang Juni &#8220;Klick gemacht&#8221; &#8211; während des Happy Shooting Workshops in Berlin.</p>
<p>Angereist bin ich noch mit vollem Equipment, meiner digitalen SLR und mit  meinem wieder genesenen Analogschätzchen &#8211; der Nikon FE2. Ich war mir noch nicht sicher, wohin die Reise gehen sollte &#8230; noch nicht.</p>
<p>Leider werde ich nicht jünger und mein (sehr analoger) Schiefhals überzeugte mich am Morgen der Exkusion ins Olympiastadion, nur mit dem kleinen Besteck loszuziehen. Die FE2, geladen mit dem Rollei Blackbird, und zwei Festbrennweiten &#8211; 24 sowie 50mm. Anfänglich fehlte mir ja was, die Fototasche war so seltsam leicht (die Kamera passt selbst mit Objektiv dran beinahe in die Hosentasche). Im Laufe des Tages allerdings hat mich die kleine, leichte Ausstattung wirklich begeistert. Es kann ein sagenhaft befreiendes Gefühl sein, fast nichts in der Hand zu haben &#8211; nicht von einem schweren Schulterriemen schief gezogen zu werden.</p>
<p>Ich fand es überhaupt nicht schlimm, nicht jeden &#8220;Schuss&#8221; ergattern zu können (Turnschuh-Zoom reicht weit, aber nicht über Zäune und Gräben) . Im Gegenteil, ich fühlte mich angespornt, Motive aufzustöbern, die passten bzw. andere &#8220;passend zu machen&#8221;.</p>
<p>Der <a href="http://www.spuersinn-shop.de/products/de/film/rollei-blackbird-135-36-sw-negativfilm.html" target="_blank">Rollei Blackbird</a> hat mir schon lange aus dem Kühlschrank zugerufen: &#8220;Leg.Mich.Ein!&#8221;  Ein Schwarzweißfilm mit von Haus aus knackigen Kontrasten? Her damit! Er hat gehalten, was er versprach und ich habe mich ein bisschen verliebt. In einen Film.</p>
<p>Hier die Ergebnisse, belichtet auf ISO 100, entwickelt in Spürsinn HCD (1:9, 8 Minuten, geschwenkt, nicht gekippt), beeinträchtigt durch meinen Billigscanner.</p>
<p>[Klick auf eins der kleinen Bilder öffnet die Galerie, in der man über "next" weiter blättern kann.]</p>

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<p><strong>Fazit:</strong> zu sagen, es hätte mir nur Spaß gemacht, wäre untertrieben. Ich habe es unendlich genossen, mal wieder fotografisch richtig &#8221;Hand anzulegen&#8221; &#8211; vom Einlegen des Films, über manuelles Scharfstellen, bis zum dem beinahe schon sprichwörtlichen &#8220;Fummeln im Dunkelsack&#8221; (gell?) und dem Matschen in der Küche. Fehlt nur noch ein Nachmittag in der Dunkelkammer.</p>
<p><strong>!! Für alle Bilder gilt: ©Monika Andrae &#8211; sämtliche Rechte  vorbehalten &#8211; All rights reserved!!</strong></p>
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		<title>Analoge Licht- &amp; Schattenspiele</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 20:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letztes Wochenende  - anlässlich des &#8220;Absolut Analog&#8221; Foto-Workshops bei Spürsinn in Braunschweig &#8211; hatte ich endlich die Gelegenheit, einmal eine Kamera mit dem Lucky SHD100 zu bestücken. Meine eigene frisch erworbene Nikon FE2 hatte zwar beschlossen sich noch ein bisschen zu zieren, aber zum Glück hat mir Chris mit seiner Minolta X700 ausgeholfen. Nach einigen Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Wochenende  - anlässlich des &#8220;<a href="http://www.absolutanalog.de" target="_blank">Absolut Analog</a>&#8221; Foto-Workshops bei <a href="http://www.spuer-sinn.net" target="_blank">Spürsinn</a> in Braunschweig &#8211; hatte ich endlich die Gelegenheit, einmal eine Kamera mit dem <a href="http://www.spuersinn-shop.de/products/de/film/lucky-new-shd100-135-36-schwarzweiss-negativfilm.html" target="_blank">Lucky SHD100</a> zu bestücken. Meine eigene frisch erworbene Nikon FE2 hatte zwar beschlossen sich noch ein bisschen zu zieren, aber zum Glück hat mir Chris mit seiner Minolta X700 ausgeholfen.</p>
<p>Nach einigen Jahren voll elektronischem und autofokussiertem Kleinbild sowie knapp 6 Jahren digitalem APS-C-Format hatte ich nun zum ersten Mal seit gefühlten Äonen eine mechanisch zu fokussierende KB-Kamera in der Hand. Was soll ich sagen &#8211; es hat s**mäßig Spaß gemacht.</p>
<p>Auf der Suche nach typischen Moni-Motiven, bin ich über das Rollei-Gelände gestreift und gerobbt. Eine ordentliche Workshop-Location lässt sich natürlich nicht lumpen und in Kombination mit einigen &#8220;lichten Momenten&#8221; fand ich sie dann. Meine Schatten. Sagte ich schon, dass ich einen Schattenfetisch habe? Nein? &#8230;</p>
<p>Der Lucky bekam eine echte Bond-Entwicklung (gerührt und nicht gekippt, um zu verhindern, dass der Film während der Entwicklung Sauerstoff ausgesetzt wird) in Spürsinn HCD Mischungsverhältnis 1+15 und einer Entwicklungszeit von 7 Minuten.</p>
<p>Meine Negative hatten durchweg reichlich Zeichnung, waren aber für meinen Geschmack in den Tiefen nicht knackig genug. Nach dem Scannen habe ich deshalb etwas an den Gradationskurven gezupft. Hier das Ergebnis, in Tonwert und Kontrast korrigiert:</p>
<div id="attachment_473" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-473" title="shadow on stairs" src="http://www.andrae.org/blog/wp-content/uploads/2010/06/20100530-2010_05_29_lucky.jpg" alt="shadow on stairs, © Monika Andrae" width="300" height="447" /><p class="wp-caption-text">shadow on stairs, © Monika Andrae</p></div>
<div id="attachment_469" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-469" title="shadow grid" src="http://www.andrae.org/blog/wp-content/uploads/2010/06/20100601-2010_05_29_lucky_8A_mod.jpg" alt="shadow grid, © Monika Andrae" width="500" height="337" /><p class="wp-caption-text">shadow grid, © Monika Andrae</p></div>
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		<title>Abenteuer out of the Box</title>
		<link>http://www.andrae.org/blog/2010/01/abenteuer-out-of-the-box/</link>
		<comments>http://www.andrae.org/blog/2010/01/abenteuer-out-of-the-box/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 21:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kodak Brownie Six-20 Camera Model D]]></category>
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		<description><![CDATA[Frisch vom Analogvirus befallen, haben Chris und ich gestern unsere Boxen ausgeführt. Beim letzten Ausflug hatte meine Brownie schon nach dem ersten Bild den Transport verweigert. Ein bisschen Gefummel im Wechselsack  und eine Opfergabe an die  Boxen-Göttin (drei Bilder), machen den Drehknopf für den Filmtransport aber wieder einigermaßen willig. Später &#8211; nach dem Entladen - sehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frisch vom Analogvirus befallen, haben <a href="http://www.chrismarquardt.com" target="_blank">Chris</a> und ich gestern unsere Boxen ausgeführt. Beim letzten Ausflug hatte meine <a href="http://twitpic.com/w7mqn" target="_blank">Brownie</a> schon nach dem ersten Bild den Transport verweigert. Ein bisschen Gefummel im Wechselsack  und eine Opfergabe an die  Boxen-Göttin (drei Bilder), machen den Drehknopf für den Filmtransport aber wieder einigermaßen willig.</p>
<p>Später &#8211; nach dem Entladen - sehen wir , dass die Spulen des 120er Rollfilm einen Tick zu breit für die Brownie sind. Die Filmkante hat an einigen Stellen unschöne Dellen bekommen. Gott sei Dank habe ich noch zwei Original 620er Spulen und so werde ich mir demnächst auch noch das Umspulen von 120er auf 620er Spulen beibringen. (<em>Wieder was dazu gelernt, Lektion 1</em>)</p>
<p>Vor dem Entladen kommt aber der dem Silvester-Menü vorgelagerte aperitive Spaziergang auf dem wir unsere Neuerwerbungen Gassi führen. Mir bleiben jetzt noch genau 5 Bilder übrig, um Fotobeute nach Hause zu tragen.</p>
<p>Die Box ist ein Leichtgewicht, was sich für mich ungewohnt anfühlt. Normalerweise bin ich mit einigen Kilo Spiegelreflexequipment unterwegs &#8211; selbst, wenn ich nur Body und Lieblingslinse mitnehme. Der fehlende Zoom führt zu schlammigen Schuhen, denn wenn es im Sucher noch nicht gescheit aussieht, muss ich halt in den Straßengraben oder ins Feld stiefeln. Wenigstens das wundert mich nicht, meine Festbrennweiten sind mir auch im digitalen Leben lieb und teuer.</p>
<p>Das Wetter ist grau und matschig und der Tag ist auch um drei Uhr nachmittags nicht wirklich hell. Der Spaziergang führt uns über die Felder nahe Horb am Neckar &#8211; richtig spannende Motive sind nicht zu erwarten. Auf der Liste stehen genau eine alte Scheune, und zwei bis drei Baumgruppen. Der Rest ist Industriegebiet und Silo-Landschaft. Bitte sehr: das ist&#8217;s was heraus kam.</p>
<div id="attachment_461" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-461" title="Baum aus der Box" src="http://www.andrae.org/blog/wp-content/uploads/2010/01/monisbox003_red2.jpg" alt="Baum aus der Box" width="400" height="604" /><p class="wp-caption-text">Baum aus der Box</p></div>
<div id="attachment_444" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-444  " title="Wenn die Scheune mit der Box ..." src="http://www.andrae.org/blog/wp-content/uploads/2010/01/monisbox004_red.jpg" alt="Scheune in der Box" width="400" height="272" /><p class="wp-caption-text">Scheune in der Box</p></div>
<p>Auch beim Entladen gibt sich die Brownie verklemmt. Der Filmspulknopf will weder vor noch zurück, noch raus. Also ab mit der Kamera in den Wechselsack und fröhlich herumgefummelt. Mir will sie nicht gehorchen und ich habe Angst davor, an irgendeiner Stelle zuviel Kraft einzusetzen. Also muss Chris ran &#8230; er überredet das störrische Gerät und befreit den Film. Tja .. das Ding ist ganz klar weiblich. (<em>Wieder was dazu gelernt, Lektion 2</em>)</p>
<p>Immerhin, das Einspulen des Films in die Spule fluppt auf Anhieb &#8211; und das nach gefühlten Äonen Spulen-Abstinenz. Ich bin erleichtert und doch nicht so eine Grobmotorikerin wie befürchtet. (<em>Wieder was dazu gelernt, Lektion 3</em>)</p>
<p>Nach einem Blick in die Datenblätter von Film und  Entwickler sowie einem kurzen Telefonat mit den <a href="http://www.spuer-sinn.net" target="_blank">Spürsinnlern</a> wurde der geladene <a href="http://bit.ly/rolleir3" target="_blank">Rollei R3</a> ein paar Minuten vorgewässert und in einer Standentwicklung (1+25, 40 Minuten, 20°C, ab und zu mal anschubsen) entwickelt und ilfordmäßig <span style="text-decoration: line-through;">ver</span>gewässert. Ein erster Blick auf die Negative und ich bin noch mal erleichtert. Sieht aus als wäre Zeichnung in den Lichtern UND in den Tiefen. Dat Glück is mit die Dummen. Sagte schon meine Oma. Trocknen lassen, zwischendurch Reste-Risotto futtern, dann ist es Zeit zu scannen und anschließend gespannt über Photoshop zu brüten. So ein bisschen kommt bei mir Goldgräberstimmung auf. Doch gar nicht sooo schlecht das Ergebnis.</p>
<p>Einer Digital-Tante wie mir stellt sich beim Anblick der Bilder natürlich die Frage: wieviel kann/darf ich daran optimieren, bevor der analoge Charakter oder das so angenehm unperfekte Erscheinungsbild der Box-Aufnahmen verloren geht?  Im ersten Schritt habe ich es mal bei globalen Tonwert- sowie Kontrastbearbeitungen sowie ein bisschen partiellem Nachbelichten belassen. Ich muss mich erst herantasten und ein Gefühl für das Material entwickeln.</p>
<p>Tja &#8230; und von was die (seltsam periodisch auftretenden) elliptischen dunklen Flecken bedeuten, die über jedes meiner Negative tanzen, weiß ich noch nicht. Irgendwas habe ich wohl doch falsch gemacht. Sei&#8217;s drum. Ich freue mich schon auf den nächsten Streifzug mit den alten Schätzchen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eine Woche später</title>
		<link>http://www.andrae.org/blog/2009/01/eine-woche-spater/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 07:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika</dc:creator>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>

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		<description><![CDATA[Inzwischen kann ich meine große Nervosität im Vorfeld der meiner ersten Austellung wieder relativieren - es ist eben "nur" eine firmeninterne Veranstaltung. Die Eröffnung wird sehr schnell, die Bilder spätestens in drei Monaten, wenn sie durch Werke eines anderen Kreativen ersetzt werden, wieder vergessen sein. Eigentlich also kein Grund wibbelig zu werden, oder?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Blumenstrauß, den ich bekommen habe, ist inzwischen verwelkt, (beinah) schlaflose Nacht davor ist vergessen, das Schlafdefizit aufgeholt.</p>
<p>Inzwischen kann ich meine große Nervosität im Vorfeld der meiner ersten Austellung wieder relativieren &#8211; es ist eben &#8220;nur&#8221; eine firmeninterne Veranstaltung. Die Eröffnung wird sehr schnell, die Bilder spätestens in drei Monaten, wenn sie durch Werke eines anderen Kreativen ersetzt werden, wieder vergessen sein. Eigentlich also kein Grund wibbelig zu werden, oder?</p>
<p><span id="more-133"></span></p>
<p>Trotzdem &#8211; es war für mich etwas ganz Neues und Ungewohntes, meine Bilder zu zeigen. An eine echte statt virtuelle Wand zu hängen und Leuten direkt bei der Betrachtung zuzusehen, statt Kommentare auf flickr zu lesen. Ich konnte ihre Reaktionen auf meine Motive direkt beobachten. Manche sind ganz nah herangegangen, um sich das ein oder andere Detail genau anzuschauen. Andere sind in kleinen Gruppen durch die Flure geschlendert, haben mit dem Finger auf auf Dinge im Bild gezeigt, um dann plötzlich über irgendwas darin  angeregt zu diskutieren (über was?). Ich wäre ja am liebsten zu jedem einzelnen gefragt &#8220;was siehst Du da&#8221;, &#8220;wieso gefällt Dir genau das und nicht ein anderes?&#8221;. Andererseits, fand es gerade spannend das ganze aus der Entfernung zu betrachten und Leute zu beobachten, die sich unbeobachtet glaubten. Die Reaktionen waren so unterschiedlich &#8211; jedem gefiel etwas anderes. Manche im Internet völlig unbeachteten Bilder  bekamen hier - in Serie gehängt &#8211; plötzlich viel Aufmerksamkeit. Dagegen blieb mancher  Flickr-All-Time-Favourite eher unbeachtet.</p>
<p>Ich habe meine Fotos plötzlich mit ganz anderen, mit fremden Augen wahrgenommen. So groß, und so sorgfältig &#8220;herausgeputzt&#8221; habe ich sie noch nie vorher gesehen. Schon bei den Vorbereitungen hatte ich lernen müssen, dass sich manche  - in meinen Augen eher schlechteren &#8211; Bilder gut &#8211; andere dagegen weniger für einen großen Ausdruck eignen. Und über die Anordnung nach Stil oder Thema und die Zuordnung zu den zur Verfügung stehenden Ausstellungsflächen habe ich mir stundenlang über einem Grundriss den Kopf zerbrochen. Dann &#8211; zwischen all den Leuten am Tag der Eröffnung &#8211; bin ich ein weiteres Stück auf Distanz zu ihnen gegangen und habe daraus noch mehr  über sie gelernt &#8230;. und über (meine) Fotografie. Der Blick auf mögliche Motive wird sich durch diese Erfahrung wieder ein bisschen verändern.</p>
<p>Auch, wenn das alles sehr viel Arbeit gemacht und zusätzlichen Stress bedeutet hat &#8211; ich weiß jetzt schon: das will ich öfter haben!</p>
<p> </p>
<p><strong>Weiterhören oder schauen:</strong></p>
<ul>
<li>Die Bilder der Ausstellung im <a title="Flickr Set" href="http://www.flickr.com/photos/nahlinse/sets/72157612407021532/detail/" target="_blank">Flickr Set</a> oder als <a href="http://www.flickr.com/photos/nahlinse/sets/72157612407021532/show/" target="_blank">Slideshow</a></li>
<li>Happy Shooting  #127: <a href="http://www.happyshooting.de/podcast/2009/01/15/127-alterserscheinungen/" target="_blank">Alterserscheinungen</a></li>
<li>Thoughts on Photography #0042: <a title="Exhibiting and Sharing Photography" href="http://thoughtsonphotography.com/index.php?post_id=393900" target="_blank">Exhibiting &amp; Sharing your Photography</a></li>
</ul>
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		<title>Der perfekte Auflauf</title>
		<link>http://www.andrae.org/blog/2009/01/der-perfekte-auflauf/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 20:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastblogger Chris Marquardt hat das Wort. Es kommt wie es kommen musste, der Urlaub geht langsam zu Ende und die schöne Zeit in den Schweizer Alpen lässt sich nicht beliebig verlängern. Um so besser ist es, ein paar schöne Erinnerungen mitnehmen zu können. Und natürlich (wie könnte es nach dem letzten Beitrag anders sein) dreht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gastblogger <a title="Tips from the Top Floor" href="http://www.tipsfromthetopfloor.com/" target="_blank">Chris Marquardt</a></em><em> hat das Wort.</em></p>
<p>Es kommt wie es kommen musste, der Urlaub geht langsam zu Ende und die schöne Zeit in den Schweizer Alpen lässt sich nicht beliebig verlängern. Um so besser ist es, ein paar schöne Erinnerungen mitnehmen zu können. Und natürlich (wie könnte es nach dem <a href="http://www.andrae.org/blog/2009/01/900-hohenmeter-in-5-minuten/">letzten Beitrag</a> anders sein) dreht sich auch hier alles um das Essen.</p>
<p>Das leibliche Wohl und die Reisen. Ich liebe es, im Urlaub das Essen zu zelebrieren, mit lokalen Zutaten selbst zu kochen und herauszufinden, was die Gastküche der Gastwohnung so alles hergibt. Glücklicherweise bietet unsere aktuelle Unterkunft so ziemlich alles, was man in der Küche (und nicht nur dort) braucht. Und das sogar meist doppelt. Bis auf den Staubsauger, den gibt es in dreifacher Ausführung. Aber ich schweife ab.</p>
<p><span id="more-122"></span></p>
<p>Der Urlaub neigt sich also dem Ende zu, und da wird das, was bisher recht lax gehandhabt wurde, langsam zu einer planerischen Aufgabe. Ja, ich rede vom Kühlschrankinhalt. Ab einem gewissen Zeitpunkt kann man nicht einfach mal eben in den Laden gehen und so mir nichts dir nichts drei Kilo Kartoffeln holen, in der Gewissheit, dass ja noch genug Zeit ist, um die Reste zu verarbeiten. Die Orangensaftvorräte möchten genauso kritisch überdacht werden, wie die Anzahl der Tomaten. Die Marmeladengläser genauso, wie der Frischkäse. Und wenn man dann noch weiß, dass diese Wohnung während der nächsten 6 Monate aufgrund reisender Eigentümer leer stehen wird, wird das Vorräte-Aufbrauch-Problem noch brisanter. Aber nicht umsonst sind wir zumindest in der Küche zwei kreative Köpfe.</p>
<p>Das Stichwort heißt <em>Resteverwertung</em>. Und vor Einkauf oder Anbruch einer neuen Packung erhebt sich fast von ganz alleine und immer öfter der mahnende innere Zeigefinger. Jaaa gut, zuerst die Reste.</p>
<p>Was ein Glück, dass sich die gestrige Bolognese-Soße als ein echtes Meisterstück entpuppt hat, und &#8211; EUREKA &#8211; es gibt auch davon noch &#8211; ja? richtig? &#8211; Reste!</p>
<p>Also den Kühlschrank durchwühlt und folgendes ans Licht geholt:</p>
<ul>
<li>Suppengemüse (Lauch, Weißkohl, Zwiebel)</li>
<li>Spaghetti</li>
<li>Bolognese-Soße</li>
<li>Frischer Thymian</li>
<li>Frischer Rosmarin</li>
<li>Luftgetrockenter Schinken</li>
<li>Eingelegte Artischocken</li>
<li>Eier</li>
<li>Geriebener Käse</li>
</ul>
<p>Dazu noch etwas Milch, Sahne, Salz und Pfeffer, Muskat und dann los:</p>
<p>Suppengemüse klein schneiden, und in etwas Olivenöl anbraten. <em>Reichlich</em> kleingehackte frische Kräuter untermengen und kurz weiterbrutzeln. Nebenbei: Jamie Oliver sagt ja, dass es weniger wichtig ist, <em>welche</em> frischen Kräuter man verwendet, sondern dass man <em>überhaupt</em> welche ans Essen tut. Und recht hat er!</p>
<p>Weiter.</p>
<p>3 Eier mit etwas Milch, Sahne, Salz, Pfeffer und Muskatnuss verquirlen.</p>
<p>Lage UG: Die Hälfte der gekochten Spaghetti in eine geölte Auflaufform geben, die Hälfte der Eiermasse darübergießen, die Hälfte des Suppengemüses darüber verteilen, etwas Schinken zerreißen und oben auflegen. Dazwischen strategisch günstig das eine oder andere Stück eingelegte Artischocke geben.</p>
<p>Lage EG: Die Bolognese-Soße gleichmäßig verteilen.</p>
<p>Lage OG: Rest von Spaghetti, Gemüse und Eiermasse verteilen, mit Schinkenfetzen bedecken, Artischocken nicht vergessen und mit dem geriebenen Käse abdecken.</p>
<p>Alles bei 200 Grad im Ofen ca. 20-25 Minuten backen, bis die Eimasse gestockt ist.</p>
<p>Zusammen mit einem guten Schluck walliser Dôle (ein Rotweinchen aller erster Güte) nimmt diese Mahlzeit dem nahenden Urlaubsende ein klein wenig den Stachel und lässt vergessen, dass morgen Putztag ist. Aber mit drei Staubsaugern kann uns ja nicht wirklich viel passieren.</p>
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		</item>
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		<title>900 Höhenmeter in 5 Minuten</title>
		<link>http://www.andrae.org/blog/2009/01/900-hohenmeter-in-5-minuten/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 21:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika</dc:creator>
				<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[everesttrek2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestärkt von der weltbesten Bolognese-Sauce inklusive der obligatorischen Nudeln und einem Schüsselchen Salat nehme ich jetzt den zweiten Anlauf, einen (längst überfälligen) Blogeintrag zu schreiben. Auch, wenn satt sein faul macht ... und Rotwein sowieso ... und auch, wenn Chris derweil fleißig Bilder importiert und ich damit jetzt noch warten muss (menno!)... und überhaupt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestärkt von der weltbesten Bolognese-Sauce inklusive der obligatorischen Nudeln und einem Schüsselchen Salat nehme ich jetzt den zweiten Anlauf, einen (längst überfälligen) Blogeintrag zu schreiben. Auch, wenn satt sein faul macht &#8230; und Rotwein sowieso &#8230;  und auch, wenn Chris derweil fleißig Bilder importiert  und ich damit jetzt noch warten muss (menno!)&#8230; und überhaupt  &#8230; <span id="more-113"></span></p>
<p>Noch vor ein paar Wochen mussten wir &#8211; gefragt nach unseren Fitnessstatus für den Nepaltrek im kommenden Mai &#8211; noch die ein oder andere Lücke im Trainingsplan zugeben. Chris war durch USA und Deutschland getourt und mich hatten eine chronische Bronchitis sowie einige andere Infektionen an einem regelmäßigen Sportprogramm gehindert.</p>
<p>&#8220;Hauptsache Ihr bewegt Eure Beine&#8221; hatte <a href="http://www.therestofeverest.com" target="_blank">Jon Miller</a> uns vor ein paar Wochen über Skype wissen lassen. &#8220;mindestens 3x pro Woche solltet Ihr  einige (viele) Kilometer zu Fuß zurücklegen&#8221;. Solange es nicht in Sport ausartete hatte ich vom Doc das O.K. für Bewegung und so waren und sind wir inzwischen &#8211; wenigstens was die Kilometer unter den Sohlen angeht &#8211; voll im Plan. Letzten Dienstag wollten wir zusätzlich auch noch mehr Panorama und noch mehr &#8220;Gegend&#8221; sehen. Nach diversen Spaziergängen und Wanderungen unterhalb 2000 m üNN  sollte es in der zweiten Woche unseres Weihnachtsurlaubs mal ein bisschen höher hinaus gehen.</p>
<p>Von meinem letzten Wanderurlaub in der Schweiz hatte ich noch eine der Touren zwischen Leukerbad und Kandersteg  im Kopf. Irgendwie gefällt es mir in der Schweiz hinter jeder zweiten Ecke &#8211; aber da war dieses Hochplateau kurz vor dem Gemmipass herunter nach Leukerbad, was ich landschaftlich wunderschön gefunden hatte und von dem ich wusste, dass es auch winters erlaufbar ist. Von unserem walliser Basislager Lens (was für ein Stützpunkt für Fotografen!) ist es zwar ein gutes Stück nach Kandersteg &#8211; aber der Endpunkt der angedachten Wanderung, Leukerbad, ist keine Stunde Autofahrt entfernt. Machbar also &#8211; vorausgesetzt, ich würde Chris früh genug aus dem Bett bekommen.</p>
<p>Mit lieben Worten, Kaffeeduft und anderen fiesen Tricks ist letzteres kein allzu großes Problem. Der Equipment-Check (2 DSLRs, eine Videokamera, einige Akkus, Tapes, diverse Linsen, Filter, etc. pp. &#8230;), Blasenentleerungen (2)  und das Drehen von ein paar ersten  Minuten Video-Material unterhalb der Kirche in Lens verzögern unsere Abfahrt dann doch noch auf fast 11 Uhr. Wir schaffen es trotzdem &#8211; völlig gegen unsere Gewohnheit &#8211; kurz VOR der Mittagspause an unsererem Ziel anzukommen. Der Liftboy an der Talstation der Gemmi-Bahn ist so freundlich, die Mittagspause erst einzuläuten, nachdem alle brav Schlange stehenden Bergtouristen abgefertigt waren.</p>
<p>Der Gemmipass ist schmaler Saumpfad der sich von Leukerbad aus entlang einer Felswand 900 Meter steil in die Höhe schlängelt. Zusammen mit dem Weg über besagtes Hochplateau und einem etwas weniger steilen Abstieg nach Kandersteg bildet er einen Übergang vom Kanton Wallis ins Berner Oberland. Der Pfad  ist im Winter nicht begehbar, aber für diese ersten 900 Höhenmeter steht  dem geneigten Wandersmann netterweise eine Seilbahn zur Verfügung, die einem unnötige Strapazen erspart  und den Aufstieg von circa 2 Stunden auf fünf Minuten verkürzt. Der Blick von der Bergstation hinab ins Tal ist einigermaßen spektakulär.</p>
<p> </p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/nahlinse/3155316295/"><img title="Leukerbad birds-eye" src="http://farm4.static.flickr.com/3258/3155316295_dd9fbaefeb.jpg" alt="Leukerbad aus der Vogelperspektive" width="500" height="335" /></a><p class="wp-caption-text">Leukerbad aus der Vogelperspektive</p></div>
<p>Neben dem Spaziergang um des Spaziergangs willen, haben wir außerdem vor, einen Haufen Fotos mitzubringen und Videomaterial für eine Folge <a href="http://www.tfttf.com">Tips from the Top Floor</a> zu drehen.  Um uns keine Gedanken über den Rückweg zum Auto machen zu müssen, wollen wir einen Rundweg um den zugefrorenen Daubensee ablaufen &#8211; auch, wenn ich zu gerne den gesamten Weg nach Kandersteg gegangen wäre.</p>
<p>Von der Bergstation geht es zuerst 300 Höhenmeter bergab &#8211; was man im frischen Zustand nicht wirklich zu schätzen weiß &#8211; und die erste Hälfte der Seeumgehung hat man den Wind im Rücken und die Sonne auf dem Bauch. Das ist viel zu angenehm um anstrengend zu sein &#8211; vor allem, wenn man alle naselang stehen bleibt, um Fotos zu schießen oder Video zu drehen. Für mich ist es in diesem Teil schwieriger, die Videokamera ruhig zu halten und den Fototips-gebenden-Chris zu filmen als meine Beine zügig rund um den See durch den Schnee zu bewegen.</p>
<p>Außer Wanderern wie uns trifft man dort oben hauptsächlich kleine und große Rodelsüchtige, Skitourengeher und (Kur-)Langläufer. Wir haben viel Gelegenheit, etwas betagtere Damen und Herren mit 30 Jahre alter Ausrüstung im klassisch nordischen Stil um und über den See gleiten zu sehen. Ein Bein vor, eins zurück und ab und zu ein Doppelstockschub. Und das alles in hellblauen Kniebundhosen und weißer Pudelmütze (oder so ähnlich).  Das hat direkt meditative Qualitäten und erhöht den Erholungsfaktor erheblich.</p>
<p> </p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/nahlinse/3155111536"><img title="Daubensee" src="http://farm4.static.flickr.com/3209/3155111536_111c194657.jpg" alt="Blick über den Daubensee von halber Strecke" width="500" height="335" /></a><p class="wp-caption-text">Blick über den Daubensee von &quot;halber Strecke&quot;</p></div>
<p>Leider pustet einem auf dem Rückweg der Wind tüchtig entgegen. Am Nachmittag verläuft der  Weg  dort im Schatten und so wird es lausig kalt. Die Nase tropft, die Akkus machen schlapp und unser Elan hinsichtlich kreativer  Tätigkeiten lässt stark nach. Wie durch ein Wunder ist auch die Zahl der anmutig gleitenden Loipen-Freunde deutlich rückläufig. Jetzt wird der Tag doch noch sportlich und wir stapfen mit aufgezogener Kaputze und gesenktem Kopf tapfer vor uns hin. Das schöne Bergpanorama ist uns inzwischen wurscht und der Paraglide-Skifahrer auf dem See muss sich schon mächtig anstrengen, um uns zum Filmen zu bewegen. Er tut es trotzdem. Danke.</p>
<p>Ganz zum Schluss stehen uns noch die knapp 300 Höhenmeter bergauf bevor. Was im Sommer ein Kinderspiel ist, wird in losem Schnee zu einer kleinen Herausforderung. Besonders, wenn ab und an das Bein bis zum Knie versinkt. Kann mal bitte jemand ausgraben helfen?</p>
<p>Trotz ständiger Ablenkung durch die mitgeführten Gadgets brauchen wir für die kleine Tour nur eine halbe Stunde länger als angegeben. Man kann sagen was man will: Gegenwind und Kälte beschleunigen eben enorm.</p>
<p>Zur Belohung gönnen wir uns im Hotel Wildstrubel, warme Suppe, Rivella, Almdudler und einen Schokoriegel. Und so schließt sich der Kreis &#8211; ein ordentlicher Blogbeitrag beginnt und endet schließlich mit einem guten Essen .</p>
<p>Weiterlesen &#8230;</p>
<ul>
<li><a href="http://www.gemmi.ch" target="_blank">http://www.gemmi.ch</a></li>
<li><a href="http://tfttf.com">tips from the top floor</a></li>
</ul>
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		<title>1000 Meter Männer</title>
		<link>http://www.andrae.org/blog/2008/12/1000-meter-manner/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 18:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Monika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[erlebt]]></category>
		<category><![CDATA[everesttrek2009]]></category>
		<category><![CDATA[training]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Wochenende.  Und Wochenende bedeutet in erster Linie Relaxen &#8211; in zweiter Linie Kilometer machen. Da der Doc noch keine Freigabe für&#8217;s echte Sporteln gegeben hat (jaja, die Bronchien), geht es in etwas gemäßigterem Tempo in den Wald. Schließlich muss Chris seine neuen Wanderschuhe einlaufen und meinen schadet es auch nicht, wenn sie mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Wochenende.  Und Wochenende bedeutet in erster Linie Relaxen &#8211; in zweiter Linie Kilometer machen. Da der Doc noch keine Freigabe für&#8217;s echte Sporteln gegeben hat (jaja, die Bronchien), geht es in etwas gemäßigterem Tempo in den Wald. Schließlich muss Chris seine neuen Wanderschuhe einlaufen und meinen schadet es auch nicht, wenn sie mal wieder bewegt werden.</p>
<p>Unsere Route führt uns zu Beginn entlang eines Trimmpfades. Diverse Schilder, die uns auffordern Rumpfbeugen, Froschsprünge, Liegestützen oder Klimmzüge zu machen, ignorieren wir geflissentlich. Ich habe dabei auch nicht im geringsten ein schlechtes Gewissen. Ein Schild am Wegrand lässt mich aber ein- bis zweimal stutzen. Beim dritten Mal stutzen zücke ich mein iPhone &#8211; hier das Beweisbild:</p>
<div id="attachment_33" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-33" title="1342695" src="http://www.andrae.org/blog/wp-content/uploads/2008/12/1342695-300x300.jpg" alt="1000m Männer" width="300" height="300" /><p class="wp-caption-text">1000m Männer</p></div>
<p>Was soll ich mit tausend Metern Männer? (mir reicht einer völlig) &#8230; und wie muss ich diese Übung im Detail ausführen? Nach jedem Mann den Rumpf beugen (mit Nachwippen?) , ein paar Froschsprünge machen (Sportler 10, Nichtsportler 15 Wiederholungen) oder Slalom laufen? Wegen unklarer Aufgabenbeschreibung &#8211; z.B. waren weder die Übungsdauer noch die Anzahl verbrauchter Kalorien gelistet &#8211; habe ich von der Durchführung der Übung abgesehen.</p>
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